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Mensch im Leben

Über mich

Ich kenne Wendepunkte.
Ich bin ein Wendekind.
Und ich weiß, wie sich eine echte Umbruchphase anfühlt.

Ich habe erlebt, wie sich Rahmenbedingungen über Nacht verändern können.
Wie Sicherheiten brüchig werden.
Und wie wichtig es ist, sich neu auszurichten – ohne sich selbst zu verlieren – und ohne die eigene Orientierung zu verlieren.

Verantwortung habe ich früh übernommen.
Im Betrieb meiner Mutter habe ich nicht nur mitgearbeitet, sondern mitgetragen.
Ich habe gelernt, dass Mittragen immer auch Mitentscheiden bedeutet.

1989 habe ich meine Ausbildung zum Koch abgeschlossen.
Kochen war für mich nie nur Handwerk.
Es war Kreativität. Struktur und Freiheit zugleich.
Aus einfachen Zutaten etwas entstehen zu lassen, das berührt.

Diese kreative Haltung hat mich nie verlassen.

Im Ahrtal habe ich früh Leitungsaufgaben übernommen.
Zurück in Thüringen bin ich im Gasthof meiner Mutter in viele Rollen hineingewachsen – Küchenchef, Eventmanager, Projektentwickler.
Manches kam auf mich zu. Manches habe ich bewusst angestoßen.
Ich wollte verstehen. Gestalten. Verantwortung übernehmen.

Viele meiner Schritte bin ich autodidaktisch gegangen.
Nicht aus Mangel an Alternativen, sondern aus dem Wunsch heraus, selbst zu lernen und Verantwortung zu tragen.

Als mich das irgendwann nicht mehr vollständig erfüllte, habe ich begonnen, neue Wege zu gehen.
Zunächst im Nebenerwerb mit IT und Werbung.

1999 startete ich mit einem Partner in die selbstständigkeit. Aus ML wurde MLmedia.
Aus Nebenprojekten wurde Unternehmertum.

Ich habe Unternehmen aufgebaut, Teams geführt und Projekte verantwortet.
Als Gründercoach und Unternehmensberater lag mein Schwerpunkt auf Marketing.
Doch auch dort verschob sich mein Fokus.

Marketing war für mich nie nur Strategie.
Es war die Suche nach Identität hinter dem Sichtbaren.
Nicht nur: Wie werde ich sichtbarer?
Sondern: Wer bin ich eigentlich – und wofür stehe ich?

Der Mensch hinter der Marke rückte in den Mittelpunkt.
Vielleicht war das mein eigentlicher Wendepunkt – der Moment, in dem aus Strategie eine Frage nach Identität wurde.

Meine Kompetenz ist nicht akademisch entstanden.
Sie ist gewachsen – durch Verantwortung, Wandel, Kreativität und Entscheidungen, die nicht immer leicht waren.

ML hat mich viele Jahre begleitet.
Früher stand es für Leistung und Unternehmertum.
Heute steht es für etwas anderes:

Mensch im Leben.

Ich arbeite heute mit der gleichen kreativen Haltung, mit der ich früher gekocht, gestaltet und Unternehmen aufgebaut habe.
Ich gestalte heute keine Gerichte oder Kampagnen mehr.
Ich gestalte Räume.

Räume, in denen Menschen sich selbst klarer sehen –
ob auf dem Wasser oder am Feuer.
Räume, in denen Entscheidungen entstehen dürfen.
Räume, in denen Werte wieder spürbar werden.

Für mich bedeutet Begleitung:
Raum geben, bis eine Entscheidung nicht mehr von außen getragen wird – sondern von innen.

Kreativität bedeutet für mich heute nicht Inszenierung,
sondern die Fähigkeit, Möglichkeiten sichtbar zu machen.

Und vielleicht ist das das Wesentliche:
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man trägt.
Wenn andere auf Klarheit warten.
Und man sie in sich selbst erst finden muss.
Besonders dann, wenn es um eine berufliche oder persönliche Lebensentscheidung geht.

Und ich weiß auch, wie entlastend es ist,
diesen Weg nicht allein gehen zu müssen.

Man muss Entscheidungen selbst treffen.
Aber man muss sie nicht allein treffen.

Genau deshalb begleite ich heute Menschen in persönlichen Entscheidungs- und Umbruchphasen.


Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiederfinden,